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Oderbruchpokal MOZ – Artikel vom 26.12.16

Müncheberg unterliegt in Oderbruch-Pokalfinale

Letschin (MOZ) Der OderbruchPokal geht in diesem Jahr nach Frankfurt. In der Letschiner Sporthalle wurde traditionsgemäß einen Tag vor Weihnachten das beliebte Fußball-Hallenturnier ausgespielt. 250 zahlende Zuschauer kamen.

Am Ende waren sich alle einig: Die Frankfurter A-Junioren haben den Sieg total verdient. Die Fußballer vom 1. FC Frankfurt um ihr Trainerteam Florian Schrape und Saleh Abdallah waren die einzige Mannschaft, die wirklich Hallenfußball spielten. Während die meisten Teams mit Kraft, viel Einsatz und immer wieder langen Bällen zum Erfolg kommen wollten, spielten die Frankfurter mit Technik und dem nötigen Ballgefühl und blieben zudem im gesamten Turnier ungeschlagen. Schon in ihrer Vorrundengruppe mit der SG Müncheberg, Gastgeber Grün-Weiß Letschin und dem FC Rot-Weiß Neuenhagen waren sie dominant und siegten mit einem Torverhältnis von plus 14. Dabei fertigten sie Grün-Weiß Letschin mit 6:0, Neuenhagen mit 7:2 und die SG Müncheberg mit 4:1 ab.

Die zweite Überraschungsmannschaft im Turnier wurde die SG Müncheberg. Sie hatte längst nicht die technischen Fähigkeiten wie die Sportschüler aus Frankfurt. Dafür brachten die SG-Fußballer aber genügend Leidenschaft mit. Beide Teams trafen sich im Finale wieder und nur mit 1:0, durch ein Tor von John Lukas Sauer, der mit acht Treffern auch Torschützenkönig wurde, holte sich Frankfurt den Pokal. Im kleinen Finale gewann der SV Victoria Seelow gegen Blau-Weiß Wriezen im torreichsten Spiel des Abends mit 7:4. Überragend in dieser Partie war Philipp Pflug, der im gesamten Turnier siebenmal traf.

Vorjahressieger VfB Steinhöfel musste sich mit Platz sechs begnügen. Im Spiel um Platz fünf verloren sie gegen den Gastgeber mit 1:3. “Nicht schlimm, wir wollten in erster Linie Spaß haben”, sagte Trainer Thomas Schmidt.

Mit dem Spaß haben war das nicht immer ganz so einfach. Teilweise wurde auf dem schnellen Hallenboden der Letschiner Sporthalle über das Erlaubte hinaus gekämpft, und die Emotionen kochten auch beim Publikum gelegentlich hoch. Am Ende wurde Germania Lietzen Siebter, weil Neuenhagen nicht mehr antrat.